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Synthetische Diamanten erkennen

kuenstliche diamanten

Im Gegensatz zu CZ (Cubic Zirkonia), Moissanit, weissem Saphir oder Glas, sind synthetische Diamanten tatsächlich echte Diamanten – aber eben nicht natürlich entstanden, sondern im Labor gezüchtet.

Somit wird jeder elektronische Diamanttester, die Dichtemessung und die meisten anderen Prüfverfahren den synthetischen Diamant als „echten Diamant“ anzeigen.

Diese Tatsache bereitet nicht nur Händlern, sondern auch Anlegern und Sammlern zunehmend Sorge. Sind meine Diamanten natürliche oder synthetische Steine?
DeBeers der weltgrößte Diamantenhändler hat zu diesem Zweck einen eigenen Apparat entwickelt, mit dem natürliche von synthetischen Diamanten unterschieden werden können. Allerdings lohnt sich diese Ausgabe nur für professionelle Labore.

Wie kann man selbst prüfen, ob ein Diamant natürlich oder synthetisch ist?

Vorab gleich. Verfügt man nicht über ein gemmologisches Labor und das entsprechende Fachwissen wird man sicher nicht alle synthetischen Diamanten als solche erkennen können. Sollten aufgrund der hier aufgeführten Tests bei Ihnen Zweifel aufkommen, ob der Stein natürlich oder synthetisch ist, wenden Sie sich an einen zertifizierten Juwelier oder Edelsteinlabor.

Dennoch möchten wir Ihnen einige Verfahren vorstellen, mit deren Hilfe durchaus auch synthetische Diamanten identifiziert werden können.

Alter


Synthetische Diamanten wurden erstmals in den 1950er Jahren produziert. Wenn der Stein oder das Schmuckstück von vor 1950 ist, so handelt es sich um einen natürlichen Diamanten!


Magnetismus

In manchen synthetischen Diamanten finden sich noch metallische Reste des Flussmittels – in natürlich gewachsenen Steinen dagegen nie. Sollte der Stein also auf Magnetismus reagieren, handelt es sich um einen synthetischen Diamanten. Zum Testen kann man nicht jeden Magnet benutzen, sondern es sollte z.B. ein sehr starker Neodym-Magnet mit sehr hoher Zugkraft sein, wie Sie sie auch in unserem Online-Shop bekommen, da die metallischen Reste nur in sehr geringer Konzentration vorkommen.
Zum Testen muss der Diamant frei liegen und man bewegt den Neodym-Magnet vorsichtig auf den Diamanten zu, bewegt sich der Stein, liegt ein synthetischer Diamant vor.

Lupe

Prüfen Sie mit einer Juwelierlupe den Stein auf Einschlüsse. Natürliche Diamanten enthalten Einschlüsse, die wie gefiederte, kristalline oder wolkige Bereiche aussehen. Bei synthetischen Diamanten kann man metallische Reste des Flussmittels in Form von Bändern oder Globuli erkennen. Bei 10-facher Vergrößerung und hellem Licht erscheinen Einschlüsse in synthetischen Diamanten glänzend und bei natürlichen Diamanten eher stumpf.


Monogramm

Suchen Sie mit einer Lupe, ob sich auf dem Gürtel des Diamanten ein gelasertes Monogramm befindet. Labore, die synthetische Diamanten produzieren, lasern das Wort "CREATED" und eine Labor-Identifikationsnummer in den Stein. Bei gefassten Steinen sollte nur ein erfahrener Juwelier oder Goldschmied den Stein aus der Fassung lösen, um Beschädigungen des Schmuckstücks zu verhindern.

 

Gewicht

Wiegen Sie den Diamant mit einer empfindlichen Juwelier-Waage. Vergleichen Sie das gemessene Gewicht, mit dem eines gleichgroßen natürlichen Diamanten. Wiegt der Stein merklich mehr, so könnte es sich um einen synthetischen Stein handeln.


Einschlüsse 

Prüfen Sie den Stein mit einer Lupe unter hellem Licht. Suchen Sie nach Einschlüssen, die wie Fremdkörper im Diamanten sind. Synthetische Diamanten sind künstlich gezeugt und beinhalten daher keine Einschlüsse von Fremdkörpern. Dagegen weisen selbst qualitativ hochwertige natürliche Diamanten den einen oder anderen Einschluss auf.


Farbe

Wie erscheint die Farbe des Steins? Sind es geschwungene Bänder oder konzentrische Sechsecke? Geschwungene Bänder bei der Farbvariation tauchen bei synthetischen Diamanten auf, während natürliche Diamanten Farbvariationen als konzentrische Sechsecke aufweisen.
Viele gezüchtete Diamanten sind stark blau oder gelb. Diese Farbvariationen sind bei natürlichen Steinen relative selten und daher extreme teuer und selten auf dem Markt. Farbdiamanten sind daher eher gezüchtet, den natürlich gewachsen, wobei die Farbe aber nicht definitiv bestimmen kann, ob synthetisch oder nicht.

Funkeln

Beobachten Sie das Funkeln des Diamanten. Vergleichen Sie dieses Funkeln mit dem eines natürlichen Diamanten. Welcher funkelt stärker? Synthetische Diamanten funkeln häufig stärker als natürliche Diamanten, wodurch man eine recht effektive Methode hat, natürliche von synthetischen Diamanten zu unterscheiden.

Preis

Anhand des Preises kann man synthetische Diamanten nicht von natürlichen Diamanten unterscheiden, da die Preise nahezu gleich sind. Liegt ein Preis erheblich unter dem Marktpreis ist eher von einem Simulant wie Moissanit, CZ oder Saphir auszugehen.

           

Da so gut wie keine der aufgeführten Methoden 100% sicher ist, sollten Sie bei weiteren Zweifeln einen Fachmann zu Rate ziehen.

Unsere bestehenden Kunden können sich die GEM Security Datenbank zur Identifizierung von Edelsteinen und Metallen kostenfrei downloaden!

Wenden Sie sich an info@gemsecurity.de ,wenn Sie noch kein Usernamen und Passwort haben.